Datenschutzerklärung

 


Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

 


Verantwortlicher:

William Herndon
Ernst-Lemmer-Str. 8
35041 Marburg


Arten der verarbeiteten Daten:
- Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
- Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
- Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
- Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).
Kategorien betroffener Personen
Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).
Zweck der Verarbeitung
- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
- Sicherheitsmaßnahmen.
- Reichweitenmessung/Marketing
Verwendete Begrifflichkeiten
„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.
Maßgebliche Rechtsgrundlagen
Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.
Sicherheitsmaßnahmen
Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).
Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten
Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.
Übermittlungen in Drittländer
Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).
Rechte der betroffenen Personen
Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen
Widerspruchsrecht
Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.
Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung
Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.
Löschung von Daten
Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.
Geschäftsbezogene Verarbeitung
Zusätzlich verarbeiten wir
- Vertragsdaten (z.B., Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).
- Zahlungsdaten (z.B., Bankverbindung, Zahlungshistorie)
von unseren Kunden, Interessenten und Geschäftspartner zwecks Erbringung vertraglicher Leistungen, Service und Kundenpflege, Marketing, Werbung und Marktforschung.
Kontaktaufnahme
Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System ("CRM System") oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.
Hosting
Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).
Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles
Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.
Google Analytics
Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google LLC („Google“) ein. Google verwendet Cookies. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Benutzung des Onlineangebotes durch die Nutzer werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active).

Google wird diese Informationen in unserem Auftrag benutzen, um die Nutzung unseres Onlineangebotes durch die Nutzer auszuwerten, um Reports über die Aktivitäten innerhalb dieses Onlineangebotes zusammenzustellen und um weitere, mit der Nutzung dieses Onlineangebotes und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen, uns gegenüber zu erbringen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden.

Wir setzen Google Analytics nur mit aktivierter IP-Anonymisierung ein. Das bedeutet, die IP-Adresse der Nutzer wird von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.

Die von dem Browser des Nutzers übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Nutzer können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung ihrer Browser-Software verhindern; die Nutzer können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf ihre Nutzung des Onlineangebotes bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter folgendem Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/technologies/ads) sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google (https://adssettings.google.com/authenticated).

Die personenbezogenen Daten der Nutzer werden nach 14 Monaten gelöscht oder anonymisiert.
Zielgruppenbildung mit Google Analytics
Wir setzen Google Analytics ein, um die durch innerhalb von Werbediensten Googles und seiner Partner geschalteten Anzeigen, nur solchen Nutzern anzuzeigen, die auch ein Interesse an unserem Onlineangebot gezeigt haben oder die bestimmte Merkmale (z.B. Interessen an bestimmten Themen oder Produkten, die anhand der besuchten Webseiten bestimmt werden) aufweisen, die wir an Google übermitteln (sog. „Remarketing-“, bzw. „Google-Analytics-Audiences“). Mit Hilfe der Remarketing Audiences möchten wir auch sicherstellen, dass unsere Anzeigen dem potentiellen Interesse der Nutzer entsprechen.
Google AdWords und Conversion-Messung
Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) die Dienste der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, („Google“).

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active).

Wir nutzen das Onlinemarketingverfahren Google "AdWords", um Anzeigen im Google-Werbe-Netzwerk zu platzieren (z.B., in Suchergebnissen, in Videos, auf Webseiten, etc.), damit sie Nutzern angezeigt werden, die ein mutmaßliches Interesse an den Anzeigen haben. Dies erlaubt uns Anzeigen für und innerhalb unseres Onlineangebotes gezielter anzuzeigen, um Nutzern nur Anzeigen zu präsentieren, die potentiell deren Interessen entsprechen. Falls einem Nutzer z.B. Anzeigen für Produkte angezeigt werden, für die er sich auf anderen Onlineangeboten interessiert hat, spricht man hierbei vom „Remarketing“. Zu diesen Zwecken wird bei Aufruf unserer und anderer Webseiten, auf denen das Google-Werbe-Netzwerk aktiv ist, unmittelbar durch Google ein Code von Google ausgeführt und es werden sog. (Re)marketing-Tags (unsichtbare Grafiken oder Code, auch als "Web Beacons" bezeichnet) in die Webseite eingebunden. Mit deren Hilfe wird auf dem Gerät der Nutzer ein individuelles Cookie, d.h. eine kleine Datei abgespeichert (statt Cookies können auch vergleichbare Technologien verwendet werden). In dieser Datei wird vermerkt, welche Webseiten der Nutzer aufgesucht, für welche Inhalte er sich interessiert und welche Angebote der Nutzer geklickt hat, ferner technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung des Onlineangebotes.

Ferner erhalten wir ein individuelles „Conversion-Cookie“. Die mit Hilfe des Cookies eingeholten Informationen dienen Google dazu, Conversion-Statistiken für uns zu erstellen. Wir erfahren jedoch nur die anonyme Gesamtanzahl der Nutzer, die auf unsere Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Wir erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen.

Die Daten der Nutzer werden im Rahmen des Google-Werbe-Netzwerks pseudonym verarbeitet. D.h. Google speichert und verarbeitet z.B. nicht den Namen oder E-Mailadresse der Nutzer, sondern verarbeitet die relevanten Daten cookie-bezogen innerhalb pseudonymer Nutzerprofile. D.h. aus der Sicht von Google werden die Anzeigen nicht für eine konkret identifizierte Person verwaltet und angezeigt, sondern für den Cookie-Inhaber, unabhängig davon wer dieser Cookie-Inhaber ist. Dies gilt nicht, wenn ein Nutzer Google ausdrücklich erlaubt hat, die Daten ohne diese Pseudonymisierung zu verarbeiten. Die über die Nutzer gesammelten Informationen werden an Google übermittelt und auf Googles Servern in den USA gespeichert.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/technologies/ads) sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google (https://adssettings.google.com/authenticated).
Facebook-Pixel, Custom Audiences und Facebook-Conversion
Innerhalb unseres Onlineangebotes wird aufgrund unserer berechtigten Interessen an Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes und zu diesen Zwecken das sog. "Facebook-Pixel" des sozialen Netzwerkes Facebook, welches von der Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA, bzw. falls Sie in der EU ansässig sind, Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird ("Facebook"), eingesetzt.

Facebook ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active).

Mit Hilfe des Facebook-Pixels ist es Facebook zum einen möglich, die Besucher unseres Onlineangebotes als Zielgruppe für die Darstellung von Anzeigen (sog. "Facebook-Ads") zu bestimmen. Dementsprechend setzen wir das Facebook-Pixel ein, um die durch uns geschalteten Facebook-Ads nur solchen Facebook-Nutzern anzuzeigen, die auch ein Interesse an unserem Onlineangebot gezeigt haben oder die bestimmte Merkmale (z.B. Interessen an bestimmten Themen oder Produkten, die anhand der besuchten Webseiten bestimmt werden) aufweisen, die wir an Facebook übermitteln (sog. „Custom Audiences“). Mit Hilfe des Facebook-Pixels möchten wir auch sicherstellen, dass unsere Facebook-Ads dem potentiellen Interesse der Nutzer entsprechen und nicht belästigend wirken. Mit Hilfe des Facebook-Pixels können wir ferner die Wirksamkeit der Facebook-Werbeanzeigen für statistische und Marktforschungszwecke nachvollziehen, in dem wir sehen ob Nutzer nachdem Klick auf eine Facebook-Werbeanzeige auf unsere Website weitergeleitet wurden (sog. „Conversion“).

Die Verarbeitung der Daten durch Facebook erfolgt im Rahmen von Facebooks Datenverwendungsrichtlinie. Dementsprechend generelle Hinweise zur Darstellung von Facebook-Ads, in der Datenverwendungsrichtlinie von Facebook: https://www.facebook.com/policy.php. Spezielle Informationen und Details zum Facebook-Pixel und seiner Funktionsweise erhalten Sie im Hilfebereich von Facebook: https://www.facebook.com/business/help/651294705016616.

Sie können der Erfassung durch den Facebook-Pixel und Verwendung Ihrer Daten zur Darstellung von Facebook-Ads widersprechen. Um einzustellen, welche Arten von Werbeanzeigen Ihnen innerhalb von Facebook angezeigt werden, können Sie die von Facebook eingerichtete Seite aufrufen und dort die Hinweise zu den Einstellungen nutzungsbasierter Werbung befolgen: https://www.facebook.com/settings?tab=ads. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktopcomputer oder mobile Geräte übernommen.

Sie können dem Einsatz von Cookies, die der Reichweitenmessung und Werbezwecken dienen, ferner über die Deaktivierungsseite der Netzwerkwerbeinitiative (http://optout.networkadvertising.org/) und zusätzlich die US-amerikanische Webseite (http://www.aboutads.info/choices) oder die europäische Webseite (http://www.youronlinechoices.com/uk/your-ad-choices/) widersprechen.
Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter
Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als "Web Beacons" bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die "Pixel-Tags" können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.
Google Maps
Wir binden die Landkarten des Dienstes “Google Maps” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Zu den verarbeiteten Daten können insbesondere IP-Adressen und Standortdaten der Nutzer gehören, die jedoch nicht ohne deren Einwilligung (im Regelfall im Rahmen der Einstellungen ihrer Mobilgeräte vollzogen), erhoben werden. Die Daten können in den USA verarbeitet werden. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

Zur Mahnwache für die Opfer des Terrors am 24. März 2006

Liebe Freunde,

wir vom Marburger Runden Tisch der Religionen haben angesichts der aktuellen Terroranschläge in Brüssel zu dieser gemeinsamen Mahnwache eingeladen. Gleichzeitig dürfen wir auch die Opfer in Istanbul und Ankara nicht vergessen und die vielen in Paris vor nur vier Monaten.

Lassen Sie uns heute gemeinsam inne halten, der Opfer und ihrer Angehörigen gedenken, unserer Solidarität mit den Opfern und Betroffenen und unserer Abscheu vor den Tätern Ausdruck verleihen.

Wir wollen über Religionsgrenzen hinweg zusammenzustehen und zeigen, dass uns viel mehr verbindet als trennt.

Wir wollen gemeinsam schweigen und auch unserer Fassungslosigkeit eine Stimme geben.

Wir wollen gemeinsam unser Gesicht zeigen und uns offen zu unseren Überzeugungen und Werten stehen.

Wir stehen gemeinsam ein für Artikel 1 unseres Grundgesetzes:

„Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist unsere gemeinsame Verpflichtung. Wir bekennen uns zu den unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“

Die Terroranschläge, die uns gerade in den letzten Monaten auch in Europa sehr nahe kommen – unter denen aber viele Menschen auf der Welt schon viel länger zu leiden haben, sind Anschläge auf unsere Demokratie und unsere Werte, ausgeführt von Feinden der offenen Gesellschaft.

Sie dürfen niemandem Anlass bieten um Stimmung zu machen gegen Flüchtlinge, gegen Ausländer oder gegen den Islam. Auch diejenigen, die das tun sind Feinde unserer offenen und toleranten Gesellschaft.

Vielmehr müssen wir ihnen unseren unverbrüchlichen Zusammenhalt entgegensetzen.

Um es mit den Worten der ARD-Journalistin Monika Wagener zu sagen: "Wer das Geschäft dieser Terroristen nicht unterstützen will, sucht jetzt erst recht den Schulterschluss mit allen friedliebenden Menschen - egal welcher Religion. Nur das kann den Sumpf trocken legen. Einen anderen Schutz gibt es nicht."

Was wir hier und heute tun ist vielleicht nur ein kleines Zeichen, aber jede kleinste Flamme bringt Licht in die Finsternis und vermag es andere anzustecken.

Und wir, die wir tolerant und weltoffen sind, die helfen möchten und uns engagieren, sind viel mehr als die, die Gewalt propagieren und Hetze verbreiten, mehr als die, die Gegner der Demokratie sind. Lassen Sie uns das immer offen zeigen!

In diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihr Kommen und möchte uns allen Mut machen den Geist des guten Miteinanders als Licht in unseren Alltag zu tragen und dort für andere ein Beispiel zu sein.

Monika Bunk für den Runden Tisch der Religionen Marburg

Bisherige Themen der Gesprächsabende

2020

Kopf, Hand und Herz - Intellekt, Dienstbarkeit und Mystik

2019

Musik

Glaube Liebe Lust - Sexualität in den Religionen

Wie wird man Christ, Muslim, Buddhist, Baha'i, Jude ..."

Medizinische Ethik an der Grenze des Lebens

Ethik ist ein Teilgebiet der Philosophie. Gerade die Medizinische Ethik interessiert religiöse Menschen in besonderem Maße. Wissenschaftlicher Fortschritt ermöglicht unter anderem eine erstaunliche Lebensverlängerung, Ersatzorgane und neue Gelenke, Schmerzfreiheit und sogar ein Abschalten des Bewusstseins (terminale Sedierung) am Lebensende. Um nicht im Elfenbeinturm der Philosophie zu verharren, wurden bei dieser Veranstaltungen ganz praktisch und pragmatisch über Schmerzlinderung und Sterbehilfe entsprechend des jeweiligen Glaubens nachgedacht. Welchen Sinn haben Krankheit, Behinderung, Schmerz und Tod? Wann fängt das Leben an und wann hört es auf? Gehört unser Körper uns alleine? Welche ethischen und religiösen Überlegungen gibt es zur Organspende? - Den Beiträgen der verschiedenen Religiosvertreter und anschließender Diskussion ging ein Impulsreferat des Allgemein- und Palliativmediziners Dr. med. Bernardo Fritzsche voraus.

2018

Kontemplation, Gebet und Spiritualität

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Gebet und Kontemplation - ein persönlicher Austausch.

Umgang mit Emotionen

Was sagt meine Religion zum Umgang mit Emotionen? Nicht für alles ist dies eine Frage der Religion.

 

Frauenbilder - Frauenbiographien

Was haben Maria, Teresa von Avila, Dorothy Beecher Baker, Fatima al Fihri und Yeshe Tsogyal von Kharchen gemeinsam? Sie alle sind wichtige Persönlichkeiten der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Diese Frauen sind Vorbilder im Glauben und in ihrer Spiritualität. Doch wie lebten sie? Woher kamen sie? Was machte sie aus?

2017

Literarischer Abend mit lyrischen, poetischen Texten und Musik

Ist der Glaube auch Poesie? Viele fassen ihre religiösen Erfahrungen in Worte. Worte, die unter die Haut gehen und unser Gefühl direkt ansprechen. Durch sprachliche Bilder werden Glaubensinhalte klarer und verstehbarer. Psalmen, Kasside, Sprüche, Zitate, Aphorismen und Gedichte erklangen an diesem Abend erklingen.

Verführungen und Versuchungen. ... vom Schönen, Bösen und den Anfechtungen

Mara, der König des Bösen - so die Legende - schickte seine Töchter, Buddha zu verführen und vom Weg der Erleuchtung abzubringen. „….und führe uns nicht in Versuchung“ beten Christen im Vaterunser. Sind Verführungen per se schlecht? Kann das Schöne und Gute zu guten Werken reizen? Führt das Schlechte zu Bösem oder kann aus Bösem gar Gutes erwachsen?

Gemeinsam Beten!? Chanchen udn Grenzen gemeinsamer religiöser Feiern

Interreligiöse Friedensgebete, Schulanfangsgottesdienste und Lehrveranstaltungen werden in Deutschland seit vielen Jahren veranstaltet. Auch in Marburg haben sich auf dem Marktplatz, der alten Universität und der Thomaskirche ReligionsvertreterInnen zu multireligiösen Feiern getroffen. Sie lesen Texte ihrer Religionsgemeinschaft oder sprechen Gebete, die alle mitsprechen können. An diesem Gesprächsabend ging man der Frage nach, ob und wie gemeinsames religiöses Feiern möglich ist.

2016

Konvertiten - Übertritt in eine andere Religion

Nächstenliebe - Glaubensinhalt oder praktische Tat?

Das Geschlechterverhältnis in den Religionen

Ehe und Heirat - Bedeutung und Rituale

2015

Willensfreiheit - Macht und Ohnmacht des eigenen Willens

Segen

Mystik

2014

Besinnung und Askese

Religion und Lebensfreude

Beten und Metitieren - wozu?

2013

Fundametalismus

Welchen Sinn hatt Leiden?

Was kommt nach dem Tod. Jenseitsvorstellungen in den Religionen

2012

Sterbebegleitung

Über den Ursprung der Erlösung

2011

Humor in den Religionen

Religionswechsel

2010

Welches Fest in meiner Religion ist mir besonders lieb

Ökumenische Bemühungen innerhalb der Weltreligionen

Märtyrertum in den Religionen

Die Bedeutung des Glaubens - Eine Anfrage aus dem Buddhismus

Das Kreuz mit dem Kreuz - Das anstößige Symbol im Christentum

2009

Was stört uns aneinander? - Anstößige Themen in den 'anderen' Religionen

Das Vaterunser-Gebet des Christentums

5. Mose 6, 4-9 - Ein zentraler Text aus der jüdischen Tradition

Einführung in zentrale Texte der Bahi'ì-Religion

Das Herzsutra im Buddhismus

Die Sure 1 - Ein zentraler Text aus der islamischen Tradition

2008

Die aktuelle Situation im Gaza-Gebiet - Demonstration in Marburg

Die Bedeutung der eigenen Religion für die Gesellschaft

Gelebter Glaube in der säkularen Welt

Selbständigkeit und Mündigkeit in den Religionen

Das Verhältnis zwischen den Generationen in der Religion

Missionsverständnis aus christlicher Sicht

Mission

2007

Das Chanukkafest in der jüdischen Gemeinde

Bildung im religiösen Kontext

Vergeltung und Vergebung

Essen und Fasten

Ursprung und Grenze unserer Freiheit im Hinblick auf die Umwelt

Religion und Umwelt

2006

Wo beginnt die Beleidigung meiner Religion? - Die Frage nach dem gegenseitigen Respekt und nach der Grenze der Meinungsfreiheit

Symbol "Wasser"

Symbol "Weg"

Symbol "Licht"

Bisherige öffentliche Veranstaltungen


2019-11-12 - "Bestattungskulturen"- im Historischen Rathaussaal Marburg

Vorgestellt wurden spezifische Bestattungsformen und Rituale unterschiedlicher Religionen, die bem Abschiednehmen von Verstorbenen praktiziert werden. Beisammensein dient der gemeinsamen Erinnerung an das Leben des Verstorbenen und Trauerbewältigung für die Hinterbliebenen. Begräbnisse haben schon in frühen Kulturen eine wichtige Rolle gespielt. Vorschriften und Traditionen regeln Bestattungen. Es kam auch zur Sprache, welche Jenseitsvorstellungen stehen hinter diesen Bräuchen stehen.

2019-10-19 - Marburg

Friedensweg der Religionen

gemeinsam unterwegs

Zum zehnten Mal fand am 19. Oktober 2019 in Marburg der Friedensweg der Religionen statt - eine Wanderung mit Präsentationen in Rathaus, Universitätskirche, neuer Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge. Die Religionsgemeinschaften boten Einblick in Atmosphäre und Inhalte ihrer jeweiligen Religion. Thema: "Ökologische Verantwortung"

 

2019-09-01 - Weltfriedenstag - auf dem Lutherischen Pfarrhof in Marburg

2019-06-25 - "Vielfalt der Religionen"- Ein Gang durch die Religionskundliche Sammlung

Gang durch die Religionskundliche Sammlung - Landgraf-Philipp-Str. 4 in der Marburger Oberstadt - mit Präsentationen von Studenten der Universität Marburg.

2018-10-20 - Marburg

Friedensweg der Religionen

gemeinsam unterwegs

Zum neunten Mal fand am 20. Oktober 2018 in Marburg der Friedensweg der Religionen statt - eine Wanderung mit Präsentationen in Rathaus, Universitätskirche, neuer Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge. Die Religionsgemeinschaften boten Einblick in Atmosphäre und Inhalte ihrer jeweiligen Religion. Thema: "Haus der Andacht - Was macht ein religiöses Zentrum zu einer religiösen und spirituellen Räumlichkeit"

 

2018-09-01 - "Friedensforum"

Am 1. September 2018, dem "Antikrigstag", fand auf dem Platz vor der Lutherischen Kirche St. Marien erneut ein "Marburger Friedensforum" statt, für das sich verschiedene Marburger Friedensgruppen engagieren - u. a. DGB, Attac, Pax Christi, Christliche Friedensinitiative, Marburger WissenschaftlerInnen für Frieden und Abrüstung. Neben einer Podiums-Diskussion gabt es die Möglichkeit zu informellem Austausch über Friedensfragen. Der Marburger Runde Tisch der Religionen beteiligte sich mit einem Stand, an dem u. a. weiterführende Literatur angeboten und zu Gesprächen eingeladen wurde.

2018-08-14 - "Politische Verantwortung der Religionen" - Historischer Rathaussaal - mit Gastredner: Prof. Dr. Rolf Schieder, Berlin

Religionen prägen das Leben von Individuen und Gesellschaften und erreichen mit ihrer Botschaft viele Menschen, sie vermitteln wichtige Werte wie Versöhnung, Menschlichkeit und Gerechtigkeit. In den letzten Jahren wurden sie jedoch häufig als Ursache von Terror, Gewalt und Unterdrückung dargestellt. Dabei haben Religionen den Anspruch, friedfertig zu sein und es gibt beeindruckende Beispiele religiös begründeter Friedensstiftung. Das konstruktive und verbindende Potenzial von Religionen will heute selbst das auswärtige Amt nutzen und verstärkt Religionsgemeinschaften als strategische Partner für z.B. die Friedensarbeit in den Blick nehmen sowie auf Religionsvertreterinnen und -vertreter zugehen und sie ermutigen, ihre Mitverantwortung für Frieden und Stabilität wahrzunehmen. In einer Zeit, in der die Welt im Umbruch ist, Ordnungen zerfallen und Konflikte pseudo-religiös aufgeladen und Ängste geschürt werden, gewinnen Religionsgemeinschaften als nichtstaatliche Akteure an Bedeutung. Die Säkularisierung mag ein gewisser Trend sein, der politische Einfluss von Religion generell wächst jedoch – gerade auch außerhalb Europas, deshalb sind Religionsvertreterinnen und -vertreter unverzichtbare zivilgesellschaftliche Ansprechpartner der Politik. Prof. Dr. Rolf Schieder machte hierzu deutlich, dass sich ein moderner Staat nicht bloß als Verwalter religiöser Pluralität betrachten, sondern um die politische Partizipation seiner religiösen Bürger werben sollte. Interreligiöse Kompetenz müsse – auch als Gewaltprävention – durch eine staatspolitisch durchdachte religiöse Bildung und "Theologie als Aufklärung über Religion" gefördert werden. .. U. a. wurde an diesem Abend die Frage, wie religiöse Menschen in der Politik Zeichen setzen können.

Prof. Dr. Rolf Schieder - Der Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin ist ausgewiesener Experte zum Thema der Politischen Verantwortung der Religionen und Sprecher des Forschungsbereichs für Religion und Politik – ein interdisziplinär arbeitender Forschungsverbund, in dem Vertreter aus den Politik-, den Rechts-, den Religions-, den Sozial-, den Erziehungswissenschaften und der Theologie zusammenarbeiten. Seine Forschungsschwerpunkte sind Religionspolitik und das Verhältnis von Religion und Recht. Der gebürtige Coburger wurde an der Ludwigs-Maximilians-Universität München 1986 promoviert und habilitierte sich dort 1994. 1994 bis 2002 war er Professur für Religionspädagogik und Religionsdidaktik an der Universität Koblenz-Landau. 2002 übernahm er die Professur in Berlin. Schieder ist ständiger Gastprediger am Berliner Dom. Wichtige Veröffentlichungen von Schieder sind: Civil Religion. Die religiöse Dimension der politischen Kultur (1992); Religion im Radio (1995); Wieviel Religion verträgt Deutschland? (2001), Sind Religionen gefährlich? (2011, 2. erw. Aufl.), Religion and Democracy. Studies in Public Theology zusammen Torsten Meireis (2017).

2018-02-06 - "Wünschen, Bitten, Beten"- im Stadtverordnetensaal Marburg

Podiumsgespräch mit dem Marburger Humanisten Dr. Joachim Kahl. Herr Kahl legt in seinen Veröffentlichungen engagiert religiöse Ungereimtheiten offen. Seine atheistische Philosophie ist gleichwohl dialogorientiert.

2017-10-21 - Marburg

Friedensweg der Religionen

gemeinsam unterwegs

Zum achten Mal fand am 21. Oktober 2017 in Marburg der Friedensweg der Religionen statt - eine Wanderung mit Präsentationen in Rathaus, Universitätskirche, neuer Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge. Die Religionsgemeinschaften boten Einblick in Atmosphäre und Inhalte ihrer jeweiligen Religion. Thema: "Querdenker" - Im Monat des 500. Reformationsjubiläums beschäftgite sich der Friedensweg der Religionen mit Persönlichkeiten, die zu Reformen und den jeweiligen Religionen beigetragen haben.

2017-09-01 - Lutherische Pfarrkirche

Marburger Friedensforum am 1. September (Antikriegstag) - Flyer

2017-02-14 - Synagoge

"Monsieur Claude ...." - Interreligiöse Filmvorführung mit anschließendem Austausch

„Monsieur Claude…“ und seine Ehefrau Marie Verneuil, beide katholisch, leben in der französischen Provinz. Als ihre vier Töchter jeweils Männer aus einem anderen Kulturkreis und anderer Religionszugehörigkeit heiraten, hängt der Haussegen schief. Der Film ist ein amüsantes, multikulturelles Lustspiel. Rassismus, Borniertheit, Fremdenfeindlichkeit und Ignoranz werden entlarvt. So gewinnt der Film von Regisseur Philippe de Chauveron angesichts eines rechtsradikalen Front Nationale in Frankreich eine besondere Brisanz.

2016-11-29 - Historischer Rathaussaal Marburg

Podiumsgespräch / Präsentation und Austausch zum Thema Modernisierungsbewegung in den Religionen - 10 Jahre Runder Tisch der Religionen

Zum 10-jährigen Geburtstag schenkte der Runde Tisch der Religionen allen Interessierten ein besonderes Podiumsgespräch im Historischen Rathaussaal. Das Juiläum wurde eingeleitet mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Thomas Spies, es folgten Grußworte der Begründer des Runden Tischs der Religionen Pfarrer Hannes Eibach und Prof. Hans-Martin Barth, der im Anschluß zum Thema Modernisierungsbewegung in den Religionen und eine Gesprächsrunde leitete. Im Anschluss tauschte sich die Jubiläumsgesellschaft bei Getränke und Imbis aus.

2016-10-14/16 - Marburg

Interreligiöses Wochenende und Friedensweg der Religionen

 

gemeinsam unterwegs

Der siebte Friedensweg der Religionen - eine Wanderung mit Präsentationen in Rathaus, Universitätskirche, neuer Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge - hatte 2016 das Thema "Erleben - Begegnen - Feiern". Er fand am 15.10.16 im Rahmen eines Interreligiösen Wochenendes statt . Die Religionsgemeinschaften boten Einblick in Atmosphäre und Inhalte ihrer jeweiligen Religion mit Kurzpräsentationen, Gebeten und Gesängen, Lesungen und Übungen, aber auch munteren Gesprächen während der Wanderung.

Als Projekt von "TRIPOLIS", einem Netzwerk Evangelischer Kirchengemeinden in Prag, Zürich und Marburg, und dem Runden Tisch der Religionen und unter der Leitung der Pfarrerin Katja Simon fand von Freitag bis Sonntag ein Interreligiöses Wochenende statt. Neben dem Friedensweg der Religionen am Samstagnachmittag wurde die Möglichkeit geboten, in vielschichtiger Weise miteinander in Kontakt zu treten, an Gebeten und Zeremonien teilzunehmen und bei den Religionsgemeinschaften ins Gespräch zu kommen: Freitagsgebet in der Moschee und Kabbalat Schabat ("Empfang des Schabbat") in der Synagoge; Sitzmeditation im buddhistischen Shambhala Zentrum und Vortrag mit Diskussion im Evangelischen Philippshaus (Thema: Welche Bedeutung hat der interreligiöse Dialo? Referentin: Ilona Klemens, Pfarrerin für interreligiösen Dialog, Frankfurt; abschließender Evangelischer Sonntagsgottesdienst in der Evangelischen Universitätskirche mit Gästern anderer Religionsgemeinschaften.

2016-07-12 - im Garten der Kugelkirche

Geprächsabend zum Thema Konvertiten - Übertritt in eine andere Religion

mit gemütlichem Beisammensein bei Speis und Trank - koscher/halal - Miteinander sprechen, speisen, sein

Was bewegt einen Menschen eine andere Religion anzunehmen? Konversion wird durch Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschütz, trotzdem ist Religionswechsel eine Prüfung für die Toleranz der Mitmenschen und häufig mit erheblichen Konsequenzen verbunden: Eine offene Gesprächsrunde mit einer Einführung durch den Religionswissenschaftler und christlichen Theologen Sören Rekel (mit biographischem Schwerpunkt).

2016-03-24 - Mahnwache am Rathaus Marburg/Marktplatz

Aus aktuellem Anlass: Mahnwache

am Donnerstag, dem 23. März 2016/18:00 ludt der Runde Tisch der Religionen aus Anlass der aktuellen Terroranschläge in Brüssel zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz am Marburger Rathaus ein und bot damit eine Möglichkeit, gemeinsam Innezuhalten, der Opfer und ihrer Angehörigen zu gedenken, Solidarität mit ihnen und Abscheu vor den Tätern Ausdruck zu verleihen, zusammenzustehen über Religionsgrenzen hinweg, gemeinsam zu schweigen oder dem Entsetzen eine Stimme zu geben.

Terroranschläge, die nun auch in Europa nahe kommen, sind Anschläge auf die Demokratie und unsere Werte und dürfen keinen Anlass bieten um Stimmung zu machen gegen Flüchtlinge und Ausländer oder gegen den Islam. Vielmehr müssen wir ihnen unseren unverbrüchlichen Zusammenhalt in der Gesellschaft entgegensetzen.

Um es mit den Worten der ARD-Jounalistin Monika Wagener zu sagen: "Wer das Geschäft dieser Terroristen nicht unterstützen will, sucht jetzt erst recht den Schulterschluss mit allen friedliebenden Menschen - egal welcher Religion. Nur das kann den Sumpf trocken legen. Einen anderen Schutz gibt es nicht."

Lesen Sie hierzu das Grußwort - Link: Grußwort

Weitere Beiträge/Links: - Stadt Marburg - das-marburger.de - Filmbeitrag

2015-11-17 - Historischer Rathaussaal Marburg

Multireligiöse Räume

Deutschland ist religiös vielfältiger geworden. Der Wunsch nach adäquaten Gebets- und Andachtsmöglichkeiten wächst. In Institutionen wie Flughäfen, Universitäten oder Krankenhäusern, aber auch im Stadtteil können inter- und multireligiöse Räume eine Möglichkeit sein, den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. - Präsentation: Prof. Dr. Thomas Erne, Leiter des Institut für Kirchenbau und kirchiche Kunst der Gegenwart in Marburg.

2015-10-10 - Marburg

Friedensweg der Religionen

gemeinsam unterwegs

Zum sechsten Mal fand am 10. Oktober 2015 in Marburg der Friedensweg der Religionen statt - eine Wanderung mit Präsentationen in Rathaus, Universitätskirche, neuer Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge. Die Religionsgemeinschaften boten Einblick in Atmosphäre und Inhalte ihrer jeweiligen Religion.

Das begleitende Thema "Flucht - Fremde - Heimat" fand in je individueller Weise Ausdruck. Die Wandere konnten Atmosphären bei den Religionsgemeinschaften und die Orte - erstmals auch die neue Moschee in der Straße St. Joost 17 - kennen lernen, sich austauschen und in Gesprächen während der Wanderung lernen. Troth aller Unterschiede haben die Marburger Religionsgemeinschaften ein gemeinsames Ziel: den äußeren und inneren Frieden. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen. Während der gemeinsamen Stunden konnten Erfahrungen gemacht, Ansprechpartner kennen gelernt und neue Kontakte geknüpft werden.

2015-07-21 - Evangelische Kapelle St. Jost

Geprächsabend zum Thema Willensfreiheit - Macht und Ohnmacht des eigenen Willens

bei Gespräch, Getränken und Imbiss (koscher/halal) - Miteinander sprechen, speisen, sein

Mit dem Begriff des Willens wird in aller Regel ein Gefühl, der Eindruck oder die mehr oder weniger feste Überzeugung verbunden, in seinem Wollen frei zu sein. Was sagen die einzelnen Religionen zur Freiheit des Willens? Ist vielleicht alles vorherbestimmt und gibt es überhaupt keine Willensfreiheit? Oder ist es gerade ein Geschenk, dass sich der Mensch frei für das Gute und das Böse entscheiden kann? Wächst aus dem Willen Verantwortung? - Kurzen Stellungnahmen verschiedener Religionsvertreter und -vertreterinnen folgte das offene Gespräch zum Thema. Der lauen Gesprächs-Sommerabend auf Bierbänken im freien mündete in gemütliches beisammensein bei Getränken und Imbiss.

2015-05-19 - Historisches Rathaus Marburg

Öffentlicher Austausch zum Thema Wer braucht noch Religion

Alle Statistiken zeigen einen Rückgang der Mitgliederzahlen bei den großen Kirchen in Deutschland, Religionen werden für Konflikte und Krieg verantwortlich gemacht - Religion gilt unter manch Jugendlichen als „uncool“. Religiöse Menschen fragen sich: „Kann man überhaupt ohne Religion leben?“ Warum ist denn das Image von Religionen so angeschlagen? Welche Rolle spielt Religion eigentlich in meinem Leben? Braucht eine heile Gesellschaft Religion? Woher nehmen wir sonst Werte und Moral? - Diese und andere spannende und aktuelle Fragen wurden an diesem Abend nach einem Impulsreferat von Prof. Hans-Martin Barth - Mitbegründer des Runden Tisches der Religionen in Marburg und Autor des Buches „Konfessionslos glücklich“ (Gütersloh, 2013) - unter der Gesprächsleitung von Dr. Bilal El-Zayat diskutiert.

2014-10-11 - Marburg

Friedensweg der Religionen

 

gemeinsam unterwegs

Zum fünften Mal fand am 10. Oktober 2014 in Marburg der Friedensweg der Religionen statt - eine Wanderung mit Präsentationen in Moschee, Rathaus, Universitätskirche, Shambhala-Zentrum und Synagoge. Die Religionsgemeinschaften boten Einblick in Atmosphäre und Inhalte ihrer jeweiligen Religion.

Das begleitende Thema "Gemeinsam gegen Gewalt" fand in je individueller Weise Ausdruck in Gebeten und Gesängen, Lesungen und Übungen, gemeinsamen und einzelnen Gesprächen während der Wanderung. Ebenso wie mit Gesprächskreisen und Podiumsdiskussionen, wollen die Marburger Religionsgemeinschaften auch mit dem Friedensweg deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen. Während der fünf Stunden, die in der traditionellen jüdischen Laubhütte mit Speis und Trank ihren Abschluss fanden, konnten Erfahrungen gemacht, Ansprechpartner kennen gelernt und neue Kontakte geknüpft werden.

2014-06-15 - Begegnungs-, Spiel- und Spaßtag

Ein Begegnungsnachmittag der besonderen Art: Nicht im Alten Rathaus, auch nicht in einem der Religionszentren oder Gemeindehäuser, sondern auf dem Lutherischen Kirchhof in der Marburger Altstadt unter freiem Himmel begegneten sich Menschen, gleich welcher Religion, bei Essen (koscher, halal), Spielen, Quiz und anderen Aktivitäten.

2014-05-13 - Historisches Rathaus Marburg

Podiumsgespräch zum Thema "Glauben heißt nicht Wissen?"

Worin unterscheiden sich Glaube und Vernunft? Und wie hat sich das Verhältnis von Religion und Wissenschaft entwickelt? Schließen Glauben und Wissen einander aus? Mit einem Referat zu diesen Leitfragen hatte Peter Schüz vom Evangelischen Fachbereich Systematische Theologie das Thema eingeleitet. Vertreter des Christentums, des Buddhismus, des Judentums, der Bahá'í und des Islam kamen im Anschluss unter der Gesprächsleitung von Dekan Burkhard zur Nieden miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch.

2014-01-28 - Historisches Rathaus Marburg

Podiumsgespräch zum Thema "Friedensfähigkeit der Religionen! - Wie kann religiöser Friede vor Ort zum Frieden in der Welt beitragen?"

Welche Rolle spielt das Thema Frieden in der Religion? Wie können Konflikte gelöst werden? Welche Bedeutung hat der Gedanke der Versöhnung? Welche Rolle spielt der interreligiöse Dialog in der Friedensethik? Welche Rolle spielt die jeweilige Geschichte in der Frage, wie friedensfähig die Religionen sind? Auf die Suche nach Antworten gingen Tahireh Audrey Panahi (Bahá'i), Dr. Gerhard Neumann (Christentum), Alissa Zouari (Islam), Prof. Hans-Martin Barth (Judentum) und Antonius Pothof (Buddhismus). Dabei stellten sie einzelne Persönlichkeiten in einem Kurzreferat vor: Bahà'i: Abdu'l-Bahá (1844 - 1921), Islam: Mohammad Asad (1900 - 1992), Christentum: Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945), Judentum: Schalom Ben Chorin (1913 - 1999), Buddhismus: Chögyam Trungpa Rinpoche (1939 - 1987)

2013-05-07 - Historisches Rathaus Marburg

Podiumsgespräch zum Thema "Adonai, Allah, Nirvana, Trinität - Woran glaubt, wer glaubt?"

Was bewegt mich bei meinem Glauben, bei meiner Religion, was finde ich schwierig? Worin besteht die innere Logik in meinem Glauben? Wie verhalten sich unsere verschiedenen Glaubensvorstellungen zueinander? Wie können wir trotz der offensichtlichen Unterschiede einander verstehen? Über diese Fragen referieren Herr Abuqadir Schabel aus Darmstadt (Islam), Hans-Peter Hulliger aus Gießen (Buddhismus), Prof. Hans-Martin Barth (Christentum), Herr Soheil Pezeshiki (Bahà'i) und Frau Monika Bunk (Judentum) aus Marburg unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Beinhauer Köhler, Religionswissenschaftlerin aus dem Fachbereich Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg.

2013-01-22 - Historisches Rathaus Marburg

Podiumsgespräch zum Thema "Der Streit um die Beschneidung - Judentum, Islam und die Beschneidung von Knaben"

 

 

Im Podium wurde der Verlauf der öffentlichen Diskussion wiedergespiegelt, in der der bisher selbstverständliche Usus der Religionsgemeinschaften in Frage gestellt wurde. Gleichzeitig wurde der Blick geweitet auf die Frage, ob die negative Religionsfreiheit des Kindes (nämlich davon, ohne Einverständnis beschnitten oder getauft zu werden) Vorrang vor der positiven Religionsfreiheit der Eltern (nämlich eigene kulturelle und religiöse Überzeugungen und Handlungen in die Erziehung einzubringen) hat. Unter der Moderation von Dekan Burkhard zur Nieden, der auch die evangelische Sicht zu dem Thema vertrat, diskutierten aus laizistischer, humanistischer Sicht der Philosoph Herr Dr. Dr Joachim Kahl, aus muslimischer Sicht die Arzt und Vorsitzende der muslimischen Gemeine Marburg Dr. Bilal Farouk El-Zayat und aus jüdischer Sicht der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Marburg, Herr Amnon Orbach.

2012-11-13 - Historisches Rathaus Marburg

Gesprächsabend zum Thema "Religiöse Identität und gesellschaftliche Integration. Ist Religion Integrationshindernis oder -hilfe?"

Menschen aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften mit Migrationshintergrund erzählten über ihre Erfahrungen, mit besonderer Betonung der Rolle der religiösen Gemeinde bei der Integration. Gemeinsam wurde über die Frage diskutiert: Ist Religion Integrationshindernis oder Hilfe? - Einschlägige Fachliteratur beschäftigt sich nahezu ausschließlich mit der Frage der Arbeitsmigration. Welche Rolle aber spielt die religiöse Gemeinde im Allgemeinen bei der Integration und wie stellt sich die Situation im Speziellen in Marburg dar? In Medien wird das Bild der Religiösität, besonders der islamischen, gleich gesetzt mit mangelnder Integration: die positive Seite der Religion wird dabei gerne übersehen. Leistet sie nicht vielmehr einen wichtigen Beitrag zur Integration?

2012-10-06 - Marburg

Friedensweg der Religionen

Zum dritten Mal veranstaltete der Marburger Runde Tisch der Religionen am 6. Dezember 2012 einen öffentlichen Friedensweg: Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs. Er begann um 17:45 Uhr in der Moschee am Marbacher Weg und führte über das Rathaus, wo sich die Bahá'í-Gruppe vorstellt, über die evangelische Universiätskirche und das buddhistische Shambhala-Zentrum zur Synagoge in der Liebigstraße, wo er gegen 22:30 Uhr endete. An allen Stationen gab es eine kurze Einführung in den Ort und repräsentative Textlesungen, Gebete oder Gesänge, die einen Eindruck von der Atmosphäre der jeweiligen Religion vermittelten. Auf dem gemeinsamen Weg konnten sich die Teilnehmenden über das Gesehene und Gehörte unterhalten und befragen. Einige Stunden unterwegs zu sein, ist anstrengend, aber es bietet mehr Möglichkeiten als ein Vortragsprogramm: konkrete Erfahrungen, direkte Ansprechpartner, neue Kontakte. Die Marburger Religionsgemeinschaften wollen deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen.

2012-09-11 - Historisches Rathaus Marburg

Podiumsgespräch zum Thema "Wirtschaftsethik der Religionen"

Welches spezielle kulturelle Erbe ist für die jeweilige Religion prädisponiert; welche Denkmuster bringen wir mit? Gibt es Beiträge aus der jeweiligen Religion für die heutige wirtschaftliche Situation, Ansätze, den Kapitalismus zu verändern? Was ist das Problem der Wirtschaftskrise aus Sicht der jeweiligen Religion, gibt es Alternaitven?

Über diese Fragen diskutierte das Publikum im Dialog mit folgenden Referenten: Dr. Jochen Gerlach (Studium der Theologie und der Volkswirtschaft, Promotion über Modelle der Verbindung von christlicher Ethik und Wirtschaftsheorien, Pfarrer und Wirtschaftsethiker, Referatsleiter des Referats Wirtschaft-Arbeit-Soziales im Landeskirchenamt der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck), Dr. Leila Momen (Steuerberaterin und Managerin im National Office Tax bei Ernst & Joung/Eschborn; mehrjährige Erfahrung in nationaler und grenzüberschreitender Transaktionsberatung; betreut seit 2009 der Projekt "Islamic Finance" für EMEIA Financial Services Tax), Dr. Jürgen G. Richter, Mitglieder im Vorstand des Landesausschusses der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden, Diplom-Sozialgerontologe/ -Sozialpädagoge, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt/Main), Karan Dehghani (Bahai).

2012-06-24 - Langenheim

Exkursion zum "Haus der Andacht" der Bahà'i Gemeinde in Langenheim

Jedes Jahr strömen über tausend Menschen zum Sommerfest der Bahà'i zum Haus der Andacht nach Langenhain, dem einzigen dieser Art in Europa. Kinderspiele, Künstlerprogramm, Literaturangebot, Gespräche, Gebete, Gesang und Meditation - all das findet statt in einer Atmospähe von Liebe und Achtung. Im Haus der Andacht wird das offenbarte Wort Gottes der verschiedenen Religionen vorgetragen, in der Hoffnung, dass jeder sich frei und eingeladen fühlt, zu kommen und zu beten. Die Bahái Gemeinde Marburg und der Runde Tisch der Religionen Marburg luden zu einem Ausflug zu diesem Sommerfest ein.(Link: "Haus der Andacht")

 

2012-03-27 - Philippshaus

Podiumsgespräch zum Thema "Opfer - Theorie und Praxis der Religionen" mit Referenten verschiedener Religionen: Bahà'i-Relition (Bil Herndon), Buddhismus (Antonius Pothof), Evangelische Kriche (Dekan Burkhard zur Nieden), Islam (Dr. Bilal El-Zayat), Judentum (Monika Bunk), Katholische Kirche (Dechant Franz Langenstein). Modation: Pfarrer Hannes Eibach

Das islamische Opferfest erinnert an Abraham, der nach den Überlieferungen der drei monotheistischen Religionen bereit war, seinen eigenen Sohn zu opfern. Im letzten Augenblick hielt er inne und schlachtete an seiner Stelle einen Widder. - Aus den Religionen kennen wir Lob-, Dank-, Bitt- und Sühneopfer. Doch schon in den prophetischen Schriften finden wir eine kritische Einstellung zum Opferwesen. So heißt es bei Hosea: "Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer" (6,6) - Was für ein Verhältnis haben wir heute zum Opfer in unserer eigenen Religion und wie gehen andere Religionen mit diesem Thema um?

Ort dieser Veranstaltung: Philippshaus, Universitätsstr. 30 - 32, 35037 Marburg

2012-03-13 - Historischer Rathaussaal

Podiumsgespräch zum Thema "Islamischer Religionsunterricht. Modelle, Erfahrungen, Probleme" mit Referenten aus Wissenschaft, Praxis und Politik

Das Thema Islamischer Religionsunterricht wird seit Jahrzenten thematisiert und nimmt an Aktualität weiter zu. Unumstritten ist die Notwendigkeit der Einführung eines qualifizierten konfessionellen Religionsunterrichts für muslimische SchülerInnen. Mittlerweile gibt es die ersten Modellversuche in Niedersachen und Nordhrein-Westfalen. Es sprachen: Dr. phil. Tarek Badawia (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Erziehungswissenschaften) - Eva-Maria El-Shabassy (Leiterin der Kommission "Islamischer Religionsunterricht" des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland - KRM, Beirat zur Einführung und Durchführung des IRU beim Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, Köln) - Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Stock (OLKR - Leiter des Dezernats Bildung, Vorsitzender der Theologischen Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Mitglied der Bildungskammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Kassel) Moderation: Dipl.-Pol. Stefffen Rink (Philipps-Universität Marburg, Fachgebiet Religionswissensschaft - REMID)

2011-11-25 - Philippshaus

"Interreligiöser Dialog - Voraussetzungen und Ziele"

Ein Gesprächsabend mit Bischof Martin Schindehütte, Bischof für Ökumene und Auslandsarbeit sowie Vizepräsident der EKD

"Religionen und Kulturen kommen durch moderne Formen der Mobilität und Kommunikation einander in einer Weise nahe und verwickeln sich ineinander wie niemals zuvor. Darin stecken große Gefahren, aber auch große Chancen. Unsere Wissen um Kulturen und Religionen, unsere Fähigkeiten zu profilierter und empathischer Begegnung, unser Wille zu gemeinsamem Handel angesichrts der globalen Überlebensherausforderungen sind eher bescheiden und ganz gewiss nicht zureichend. Wir brauchen dringend den Ausbau von Strukturen und Kompetenzen, die einen lebensdienlichen Dialog ermöglichen, der sich für die Dialogpartner nicht in Relativierung und Gleich-Gültigkeit aller Perspektiven verliert, sondern gerade jene Bindungen und Orientierungen im Glauben särkt, die zu einem engagierten und nachhaltigen Beitrag zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung bereit und in der Lage ist." (Martin Schindehütte über den notwendigen Dialog zwischen den Religionen, 2007) - artin Schindehütte ist Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD und Leiter der Hauptabteilung "Ökumene und Auslandsarbeit der EKD". Seit 2006 nimmt er als Auslandsbischof der EKD auf seinen Reisen an zahlreichen ökumenischen und interreligiösen Begegnungen teil.

24.09.2011 - Marburg

Friedensweg der Religionen

Zum zweiten Mal veranstaltete der Marburger Runde Tisch der Religionen am 24. September 2011 einen öffentlichen Friedensweg: Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs. Er begann um 17:45 Uhr in der Moschee am Marbacher Weg und führte über das Rathaus, wo sich die Bahá'í-Gruppe vorstellt, über die evangelische Universiätskirche und das buddhistische Shambhala-Zentrum zur Synagoge in der Liebigstraße, wo er gegen 22:30 Uhr endete. An allen Stationen gab es eine kurze Einführung in den Ort und repräsentative Textlesungen, Gebete oder Gesänge, die einen Eindruck von der Atmosphäre der jeweiligen Religion vermittelten. Auf dem gemeinsamen Weg konnten sich die Teilnehmenden über das Gesehene und Gehörte unterhalten und befragen. Einige Stunden unterwegs zu sein, ist anstrengend, aber es bietet mehr Möglichkeiten als ein Vortragsprogramm: konkrete Erfahrungen, direkte Ansprechpartner, neue Kontakte. Die Marburger Religionsgemeinschaften wollen deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen.

 


2011-05-13 - Alte Universität Marburg

Friedensgebet der Religionsgemeinschaften im Rahmen des Rudolf-Otto-Symposions

Zur Tradition der Internationalen Rudolf-Otto-Symposien gehört - im Anschluss an einen christlichen ökumenischen Gottesdienst - ein Friedensweg im Kreuzgang der alten Universität Marburg, an dem verschiedene in Marburg aktiven Religionsgemeinschaften beteiligt sind. Die Teilnehmenden besinnen sich schweigend in jeweils ihrer Tradition auf ihre Verantwortung für Frieden und Verständigung. In den Ecken des Kreuzgangs halten sie inne, um auf Stimmen aus verschiedenen religiösen Traditionen zu hören. Der buddhistische Beitrag besteht in einer Bodhicitta-Kontemplation, der jüdische in Psalmenlesung; Muslime rezitieren Verse aus dem Koran; die Bahà'ì-Gemeinde beteiligt sich mit Gesang. - Die Rudolf-Otto-Symposien werden alle drei Jahre von den Fachbereichen Theologie und Religionswissenschaften der Philipps-Universität Marburg ausgerichtet. Sie sind dem Dialog der Religionen auf wissenschaftlicher Basis gewidmet.

Hinweis: Internationales Rudolf-Otto-Symposion 2011

2011-01-18 - Philippshaus

Prof. Dr. Edith Franke: "Verständigung zwischen den Religionen. Der Beitrag der Religionswissenschaften."

Informationen/Artikel

2010-09-25 - Marburg

Gemeinsam unterwegs. Friedensweg der Religionen in Marburg

Von der Omar-Ibn-Al-Khattab-Moschee über Bahá'i-Vorstellung im Rathaus, zu Christen der Evangelischen Universitätskirche und den Buddhisten des Shambhala Zentrums bis zur Synagoge der Jüdischen Gemeinde Marburg.

Informationen/Artikel

2009-03-24 - Unterer Rathaussaal

Interreligiöses Friedensgebet für Gaza

2008-05-04 - Universität Marburg

Friedensgebet der Religionsgemeinschaften im Rahmen des Rudolf-Otto-Symposions

Hinweis: Internationales Rudolf-Otto-Symposion

2008-04-16 - Adolf-Reichwein-Schule

"Jugendliche und Religion(en) - die Religiösität Jugendlicher?!"

Gesprächsrunde mit Schülern, Lehrern und Religionsvertretern

Informationen/Artikel

2007-11-23 - Synagoge und Kreuzgang der Alten Universität

Gemeinsames Friedensgebet

Gestaltet von den verschiedenen Religionsgemeinschaften

2007-10-07 - Historischer Rathaussaal

Podiumsdiskussion: "Warum miteinander reden?"

Marburger Religionsgemeinschaften im Gespräch mit Marburger Bürgern

 

Judentum gibt es seit über 700 Jahren, wovon die historische Synagoge am Obermarkt zeugt. Die heutige Jüdische Gemeinde wurde nach der Shoah im Jahre 1989 wiedergegründet. Zunächst hatte sie Räume am Pilgrimstein, aber im Jahre 2005 konnte sie ihre Synagoge im Südviertel einweihen.

Die Gemeinde hat zirka 350 Mitglieder und betreut insgesamt über 500 Menschen, davon viele Zuwanderer aus den GUS-Staaten. Außerdem ist sie Ansprechpartner für unzählige Gäste, insbeondere viele Schüler aus ganz Marburg und weit darüber hinaus.

jg-marburg.de

Jüdische Gemeinde Marburg - Liebigstr. 21a - 35037 Marburg - 06421/40743

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Ansprechpartnerin: Monika Bunk